Seit ich denken kann, fotografiere und schreibe ich. In meinem AutorenBlog beschreibe ich meinen Alltag als „Profi-Schreiberin“ mit seinen Höhen und Tiefen. Hier nun öffne ich den Blick in meine Sicht, wenn ich hinter der Kamera verschwinde. Ja, ich verschwinde noch hinter der Kamera und verzichte nur ganz selten darauf, durch den Sucher zu sehen. Die Kamera wird mein verlängertes Auge.

Ich wusste früh, dass ich Schriftstellerin werden wollte, weil es mir gefiel, meine Bilder in Worten festzuhalten. Nicht immer zur Freude meiner Lehrer früher und der Lektoren heute, die oftmals mit mir über Wortschöpfungen diskutieren.

Fotografin wollte ich nicht werden, weil mich die Bildgrammatik störte und noch heute hasse ich es, wenn ich mich mit Blenden, Zeiten und anderen technischen Aspekten herumschlagen soll. Ich finde die Motive interessant und für mich sind Fotos Geschichten.

Das heißt nicht, dass ich unscharfe oder langweilige Bilder mag. Die fliegen auch bei mir reihenweise in den Papierkorb. Aber statt lange bei einem Motiv zu verharren und mit Blenden und Belichtungszeiten zu experimentieren, sehe ich mich lieber schon nach der nächsten Bildergeschichte um.

Die Fotos in diesem Blog erzählen folglich meine Seh-Geschichten, sie sind nicht bearbeitet, höchstens gedreht oder geschnitten, wenn ich vor Begeisterung für das Motiv mal wieder die Kamera verrissen habe.

Die Bilder sind Verkleinerungen, die gerne geteilt werden dürfen – vorausgesetzt, der Copyright-Vermerk bleibt erhalten. Gerne sende ich die Fotos für den privaten Gebrauch auch in Originalgröße zu, für den kommerziellen Gebrauch bitte ich um einen Hinweis auf die Nutzung per E-Mail, dann entscheide ich, zu welchen Konditionen ich die Bilder zur Verfügung stelle. Um es in einfachen Worten zu sagen: Ich teile gerne, aber wer mit meinen Fotos oder Texten Geld verdient, der sollte auch für meine Fotos oder Texte etwas zahlen.